Viertklässler brachten Antrag im Stadtrat ein - Die Sitzung vom 26. November 2025

Drei Schüler der vierten Klasse der Hans-Schüller-Schule haben für die gestrige Stadtratssitzung einen besonderen Antrag eingereicht. Dabei ging es um einen höhenverstellbaren Basketballkorb, der für jüngere Kinder zum Trainieren verwendet werden kann. Der Stadtrat nahm sich der Sache umgehend an. Erfahren Sie in einem Überblick, welche wichtigen Punkte außerdem auf der Tagesordnung standen.

Training gestaltet sich schwierig

Zwei der drei Antragsteller aus der vierten Klasse der Hans-Schüller-Schule Hallstadt waren in der gestrigen Sitzung anwesend, um dem Stadtrat ihr zuvor handschriftlich eingereichtes Anliegen – einen höhenverstellbaren Basketballkorb – detailliert zu erläutern. Beide betreiben den Sport im Verein und wünschen sich auch außerhalb des Mannschaftstrainings eine Möglichkeit, ihrem Hobby im Stadtgebiet jederzeit nachgehen zu können. In Hallstadt und Dörfleins gibt es bislang noch keinen Basketballkorb, der für jüngere Kinder geeignet ist.

Ihr Wunsch stieß im Stadtrat auf große Aufmerksamkeit: Das Gremium zeigte sich offen für das Anliegen der Schüler und nahm sich der Angelegenheit umgehend an. Einstimmig erfolgte der Beschluss, dass am Spielplatz Am Gründleinsbach zwei höhenverstellbare Basketballkörbe installiert werden sollen. Die Kosten dafür belaufen sich auf etwa 6.000 Euro, die Umsetzung ist für Frühjahr 2026 geplant. Ein zusätzlicher Korb ist für die Spielfläche neben dem Bauhof vorgesehen. Dieser kann jedoch erst aufgestellt werden, wenn die Fläche nicht länger als Lagerplatz für die Autobahnbaustelle A70 genutzt wird.

Neuer Schulleiter stellte sich vor

Neben den Schülern war auch Norbert Trütschel, der neue Schulleiter der Hans-Schüller-Schule in Hallstadt, im Stadtrat zu Gast. Seit September 2025 ist er an der Grund- und Mittelschule im Einsatz. Dem Gremium konnte er die erfreuliche Nachricht überbringen, dass seine Schule erneut die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ erhalten habe. Die Lehranstalt stehe insgesamt gut da, wenngleich sich mit zunehmendem Lehrermangel, dem in die Jahre gekommenen Pausenhof und einer vergleichsweise langsamen Internetverbindung auch Baustellen für die Zukunft auftun, so Trütschel. Der Stadtrat sicherte dem Schulleiter für alle bevorstehenden Herausforderungen seine bestmögliche Unterstützung zu.

Das „virtuelle Amt“ kommt

Zum Ausbau der Digitalisierung und zur Vereinfachung von Behördengängen, beschloss der Stadtrat die Einführung des sogenannten „virtuellen Amts“ als neues Bürgerservice-System. Damit können Bürgerinnen und Bürgern künftig über 90 Prozent aller Behördengänge online abwickeln, ohne persönlich im Rathaus erscheinen zu müssen. Der jährliche Kostenaufwand für diese Maßnahme beläuft sich auf knapp 9.400 Euro. Die Verwaltung wurde damit beauftragt, die notwendigen Schritte zur technischen Umsetzung einzuleiten.

Gelebte Städtepartnerschaft in der Vorweihnachtszeit

Am vergangenen Wochenende reiste eine Delegation aus Hallstadt in die französische Partnergemeinde nach Lempdes, um am dortigen Weihnachtsmarkt teilzunehmen. Städtebeauftragte Stefanie Stollberger überbrachte dem Stadtrat die besten Grüße aus Frankreich und überreichte Bürgermeister Thomas Söder ein Präsent aus der Partnerstadt. Auch Lempdes wird in gewohnter Weise wieder mit einer Delegation am Hallstadter Weihnachtsmarkt am 14. Dezember teilnehmen.

ÖPNV bleibt vorerst unverändert

Die Stadtverwaltung führte Gespräche mit den Stadtwerken Bamberg über mögliche Anpassungen der bestehenden Buslinien. Dabei stand im Mittelpunkt, die weiterhin unbedienten Haltestellen am Marktplatz und am Hallstadter Sportplatz in das vorhandene ÖPNV-Netz einzubinden. Da im Zuge des Autobahnausbaus auf der A70 im Frühjahr 2026 der Neubau der Überführung zwischen Hallstadt und Bamberg erfolgt, sind seitens der Stadtwerke Bamberg vorerst keine Änderungen am bestehenden Fahrplan vorgesehen. Die Einbindung der Haltestellen wurde somit auf einen Zeitpunkt nach der Fertigstellung der Baumaßnahme vertagt.