Bauleitplanung: Flächennutzungsplan „Heganger“ angepasst
Der Stadtrat beschloss formal die Berichtigung des Flächennutzungsplanes im Bereich der 2. Änderung des Bebauungsplanes „Heganger“. Eine Teilfläche wurde von einer Sonderbaufläche in eine gewerbliche Baufläche umgewandelt. Die Anpassung erfolgt im Wege der nachrichtlichen Berichtigung, da das Bebauungsplanverfahren im beschleunigten Verfahren durchgeführt wurde.
Überwiegende Zustimmung zur Auflösung der Regionalwerke Bamberg
Im zweiten Tagesordnungspunkt befürwortete der Stadtrat die Auflösung der Regionalwerke Bamberg GmbH in großen Teilen und ermächtigte den Ersten Bürgermeister, in der kommenden Gesellschafterversammlung entsprechend abzustimmen. Hintergrund ist ein dauerhaft zu geringer Bedarf an den angebotenen Dienstleistungen. Nach Abschluss der durchzuführenden Liquidation soll das verbleibende Vermögen anteilig an die Gesellschafter verteilt werden.
Kommunale Wärmeplanung vorgestellt
Markus Stark, Projektleiter am Institut für Energietechnik (IfE) der Technischen Hochschule Amberg-Weiden, hat dem Stadtrat umfassend die Ergebnisse zur Kommunalen Wärmeplanung für Hallstadt vorgestellt. Sie dient als strategischer Leitfaden für den Umbau der Wärmeversorgung bis hin zur angestrebten Klimaneutralität im Jahr 2045. Der Wärmeplan ist gesetzlich vorgeschrieben und muss bis spätestens 30. Juni 2028 beschlossen und veröffentlicht sein. Die Stadt Hallstadt ist eine der ersten Kommunen im Landkreis, die im Zuge dessen ein vollständiges Konzept präsentieren kann.
Neubau der Autobahnbrücke A70: Konzipierung in finalen Zügen
Im Sommer 2026 wird die bestehende Autobahnbrücke über die A70 vollständig abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Die Baumaßnahme findet im Zeitraum von Mitte Juni bis Anfang November statt und ist mit erheblichen Herausforderungen verbunden – insbesondere im Hinblick auf die Verkehrsführung während der Bauzeit.
Um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und die Auswirkungen auf Verkehrsteilnehmer, Anwohner sowie den öffentlichen Nahverkehr so gering wie möglich zu halten, wurden in den vergangenen Monaten bereits umfassende Konzepte erarbeitet, in die der Stadtrat mit richtungsweisenden Beschlüssen mit eingebunden war. Dazu zählen detaillierte Umleitungspläne, angepasste Buskonzepte sowie Sicherheitsmaßnahmen für alle Verkehrsbeteiligten.
Bürgermeister Thomas Söder berichtete, dass sich die Konzipierung inzwischen in den finalen Zügen befindet; die ausgearbeiteten Pläne müssen lediglich noch formell fertiggestellt werden. Sobald dies geschehen ist, wird die Bevölkerung umfassend über die Maßnahme informiert. Wie in den Bürgerversammlungen im Oktober bereits angesprochen, ist auch eine zeitnahe Bürgerinformationsveranstaltung vorgesehen, bei der das Projekt vorgestellt und Raum für Fragen gegeben wird.