Hintergrund der Einspeisungen waren Baumaßnahmen des Freistaats Bayern an der Hochwasserentlastungsrinne der Trinkwassertalsperre Mauthaus sowie das trockene Jahr 2025. Um den verbleibenden Wasserkörper der Talsperre zu schonen, wurde der Trinkwasserbezug zeitweise verstärkt über andere Versorgungsquellen – unter anderem über den Zweckverband Wasserversorgung Fränkischer Wirtschaftsraum (WFW) – gedeckt.
Aktuelle Prognosen des Bayerischen Landesamtes für Umwelt und des Wasserwirtschaftsamtes Kronach zeigen nun eine entspanntere Situation. Der Pegel der Talsperre liegt derzeit rund 2,3 Meter über dem Stand des Vorjahres und weist eine um etwa 1,7 Millionen Kubikmeter höhere Füllmenge auf. Sollten im Laufe des Jahres extreme Witterungsbedingungen auftreten, kann ein zusätzlicher Ersatzwasserbezug jedoch weiterhin nicht vollständig ausgeschlossen werden.