Neue Räume für die Maurer- und Bauhandwerkerzunft und die Hallstadter Vereine
In Zusammenarbeit mit der Vorstandschaft der Maurer- und Bauhandwerkerzunft Hallstadt wurde in Gesprächen und Abstimmungen eine erste Planungsskizze für neue Räumlichkeiten der Zunft im Rückgebäude des Anwesens Bamberger Straße 28 entworfen. Im Vergleich zu den jetzigen Räumen sind diese barrierefrei, deutlich größer und erfüllen alle gesetzlichen Anforderungen an einen Versammlungsraum.
Die neuen Räumlichkeiten sollen dabei nicht nur der Zunft offenstehen, sondern auch für alle Vereine nutzbar seien. Neben der Errichtung eines großzügigen Versammlungsraums im Erdgeschoss – mit Teeküche, Sanitäranlagen sowie ausreichend Stauraum für Vereinsmaterialien, sollen im Obergeschoss Lagerflächen entstehen, unter anderem für die historischen Sammlungsstücke der Maurer- und Bauhandwerkerzunft.
Bei der bereits erfolgten Sanierung des Hauptgebäudes wurde schon berücksichtigt, dass die Scheune künftig über eine neue Heizungsanlage mitversorgt werden kann. Die neuen Räumlichkeiten bieten der Zunft somit nicht nur mehr Platz, sondern auch ganzjährig optimale Bedingungen für eine lebendige Vereinsarbeit. Josef Diller, der Vorsitzende der Maurer- und Bauhandwerkerzunft, begrüßte die Planungen und sicherte der Stadt Hallstadt auch für die weiteren Schritte seine Unterstützung zu.
Im Zuge dessen nahm der Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss die Planungsskizze zustimmend zur Kenntnis und beauftragte die Verwaltung, eine Kostenschätzung für den Umbau und die Sanierung der Scheune erstellen zu lassen. Parallel dazu werden mögliche Förderprogramme – unter anderem aus der Städtebauförderung – geprüft. Außerdem soll der Bedarf der Hallstadter Vereine noch einmal explizit abgefragt werden, damit die künftigen Räumlichkeiten möglichst passgenau auf die Anforderungen der Vereinslandschaft abgestimmt werden können.
Derzeit befindet sich die Zunftstube noch im Dachgeschoss der Fischergasse 4.
Bebauungsplanänderung soll Leerstand beseitigen
Neben der Schaffung neuer Räumlichkeiten, beschäftigte sich der Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss auch mit der 2. Änderung des Bebauungsplanes „Laubanger Nord“. Ziel dieser Änderung ist es, den entstandenen Leerstand in einem ehemaligen Möbelfachmarkt zu beseitigen. Um neue Nutzungsmöglichkeiten zu erleichtern, ist hierzu rechtlich die Änderung des Bebauungsplanes notwendig. Der Ausschuss beschloss einstimmig, die vorgestellten Planungen weiterzuverfolgen und diese nun öffentlich auszulegen.
Schulwegsicherheit soll verbessert werden
In einem Antrag der Gruppe der Grünen im Stadtrat wurde unter anderem beantragt, zu prüfen, ob im Kreuzungsbereich Bahnhofstraße/Königshofstraße eine Querungshilfe in Form eines Verkehrshelferüberweges eingerichtet werden kann. Dadurch könnten Schulweghelfer Schulkinder bei der Überquerung der Bahnhofstraße rechtssicher unterstützen. Der Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss stand dem Antrag positiv gegenüber und beauftragte die Verwaltung, die Einrichtung der beantragten Querungshilfe in einer Verkehrsschau mit den staatlichen Fachstellen zu besprechen.